New York - Die kleinste Oper der Welt

New York - Die kleinste Oper der Welt

Ob auf dem Land oder in der Stadt: Die renommierte Reportagen-Serie «360° - GEO» durchstreift die Welt, deckt ungewöhnliche Geschichten auf und erzählt von interessanten Begegnungen.

In New York wirft «GEO» einen Blick hinter die Bühne des kleinsten Opernhauses der Welt: Der italienische Fleischersohn Tony Amato, kam in 1940er-Jahren nach New York, um sich den Traum vom eigenen Opernhaus zu erfüllen. Mit seiner Frau Sally kaufte er ein heruntergekommenes Haus in der Bowery Street, einer damals berüchtigten Strasse von Lower Manhattan. Das Haus bekam eine Bühne, einen Orchestergraben, einen Kostümfundus und Werkstätten. Die 107 Plätze waren von Anfang an ausverkauft. Noch immer ist der nur 1,50 Meter grosse Tony Amato Mittelpunkt dieser Miniaturoper. Der 88-jährige Maestro dirigiert, singt lacht und schimpft. Er steckt mitten in den Proben zu «Così fan tutte», der letzten Produktion der Saison.