Russland - Die Polarschule der Nomadenkinder

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Mit dem Helikopter zur Schule fliegen? Was für manche vielleicht eine Traumvorstellung ist, wird für die Kinder auf der russischen Polarhalbinsel Jamal am Ende jedes Sommers Realität.

600 Nomadenkinder vom Volk der Nenzen leben und lernen den grössten Teil des Jahres getrennt von ihren Eltern. Ihre Heimat Jamal ist eineinhalb Mal grösser als Österreich und war bislang ein von der Zivilisation vergessener Flecken Russlands - bis unter der Tundra die grössten Gasvorkommen der Welt entdeckt wurden.
Inzwischen treffen die Nomadinnen und Nomaden auf ihren Wanderungen auf zerstörte Natur und gigantische Industrieanlagen. Doch nicht alle Nenzen sind darüber unglücklich. Denn ihren Kindern eröffnen sich nun auch neue Chancen.