Thailand – Die letzte Reise der Elefanten

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Einst arbeiteten 4000 Elefanten und ihre Mahuts, wie die Elefantenführer in Thailand genannt werden, in der Forstwirtschaft des Landes. Nur sie schafften es, die gefällten riesigen Urwaldbäume zur nächsten Strasse zu transportieren.

Doch seit die Regierung den Kahlschlag der Wälder Ende der 1980er-Jahre gestoppt hat, sind viele Mahuts und deren Tiere arbeitslos.

Immer mehr Elefantenführer zogen anschliessend in die grossen Städte. Seit einigen Jahren aber versucht die Regierung, die Elefanten aus den Strassen zu verbannen, da sie ein Sicherheitsrisiko für den Strassenverkehr darstellen. Auch Non Yamdee lebt mit seiner 35 Jahre alten Elefantendame Poon Thap in einem Aussenbezirk von Bangkok. Um nicht von der Polizei zwangsweise umgesiedelt zu werden, macht er sich auf den Weg in ein neues Elefantencamp im Süden Thailands, das zwei Dutzend Mahuts und ihren Tieren eine neue Existenz bietet.

«360° - Geo Reportage» begleitet ihn und seine Elefantendame auf ihrem abenteuerlichen Weg.