Klartext: Anita Buri über den Wandel im Missen-Geschäft

Des einen Freud, des anderen Leid. Anita Buri verrät, wieso die alte Missen-Garde von der rückläufigen Popularität der aktuellen Missen profitiert.

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Anita Buri über das Missengeschäft

0:23 min, vom 11.5.2016

Seit ein paar Jahren versucht sich die Miss Schweiz Organisation immer wieder neu zu erfinden. Der Erfolg hält sich in Grenzen. Aktuell stellt sich sogar die Frage, ob es überhaupt zu einer weiteren Wahl kommt. Diese Entwicklung begünstigt die ehemaligen Missen. Sie sind nach wie vor gefragt und ohne Nachwuchs bleiben die Aufträge bei ihnen. Das bestätigt auch die Miss Schweiz von 1999, Anita Buri, gegenüber «Glanz & Gloria».

Zahlen und Fakten

Im letzten Jahr verfolgten nur noch 250'000 Personen die Misswahl am TV. Im Vergleich: 2001 sassen fast 1.1 Millionen Zuschauer vor dem Fernseher. Damals wurde Jennifer Ann Gerber zur Schönsten gewählt. Ob es 2016 eine neue Miss Schweiz geben wird, steht noch nicht fest. Etwas konkreter wird über das Aus der grossen Samstag-Abend-Show diskutiert. Explizit bestätigen will Sprecher Nik Schwab das Show-Aus bis heute noch nicht. Aber die Kosten für die Live-Wahlnacht betragen laut «Schweiz am Sonntag» 800'000 Franken - und das Geld möchte Investor Guido Fluri sinnvoller investieren.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Mehr Engagement, weniger Glamour

    Aus glanz und gloria vom 11.5.2016

    Die Miss-Schweiz-Organisatoren wollen den Schönheitswettbewerb noch stärker in der karitativen Ecke verankern - und möglicherweise sogar die TV-Ausstrahlung der Wahlnacht kippen. Was sagen ehemalige Missen zum langsamen Niedergang des Schönheitswettbewerbs? Bei der Modenschau von Designerin Lisbeth Egli haben gleich mehrere ehemalige Schönheitsköniginnen teilgenommen und sich zum Thema Miss-Schweiz-Wahl geäussert.