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International Mehr Gay-Rechte: Conchita Wurst liest EU-Politikern die Leviten

Conchita Wurst erwartet von der Politik mehr Engagement für die Rechte Homosexueller.

Conchita Wurst in weissem Oberteil vor einer EU-Flagge
Legende: Sängerin mit einer Botschaft Am Mittwoch war Conchita Wurst im Europaparlament zu Gast. Reuters

«Ich verstehe einfach nicht, warum es ein Problem mit gleichgeschlechtlichen Ehen gibt», sagte die 25-jährige Dragqueen aus Österreich am Mittwoch bei einem Besuch im Brüsseler Europaparlament.

Politiker haben Angst vor dem Thema
Autor: Conchita WurstGewinnerin des Eurovision Song Contest

Fragen von Sexualität oder Hautfarbe seien für einzelne Menschen wichtig, aber nicht für die Gesellschaft. «Ich weiss nicht, warum es immer noch Politiker gibt, die davor so viel Angst haben.» Die Politik sei sicher ein hartes Geschäft, aber: «Es ist ihr Job, sich für eine funktionierende Demokratie und gleiche Rechte einzusetzen.»

Legende: Video Conchita Wurst und ihr Statement für Toleranz abspielen. Laufzeit 00:32 Minuten.
Aus Glanz & Gloria-Clip vom 12.05.2014.

Wurst war auf Einladung vor allem der europäischen Grünen in Brüssel. Die Einladung sei die verdiente Würdigung ihres Sieges beim Eurovision Song Contest und gleichzeitig eine Aufforderung zur «tatsächlichen Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Intersex-Personen», sagte die grüne Vizepräsidentin des EU-Parlaments im September.

Seit ihrem ESC-Sieg im Mai hat die Sängerin bei verschiedensten Gelegenheiten immer wieder zu mehr Toleranz aufgerufen.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Sandra Sutter, Meilen
    Ich mag das Würstchen nicht. Habe ich damit bereits gegen ein Gesetz verstossen?
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  • Kommentar von Dieter Polzer, Wienewald Österr.
    ivh binn der Meinung es gibt genug Toller. gegenüber andersartigen das gilt auch für c. Wurst aber wen ich als Kunstigur auftrete kan ich mir nicht von jeder/n Toller. erwarten,den kann es sein das das nicht jeden gefält--Frau mit Vollbart egal welches Geschl. das sein soll. m.f.g. Dieter Polzer
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  • Kommentar von Thomas Hildebrand, Aargau
    Warum definiert man in unserer Gesellschaft Toleranz als Würdigung jeder ausgesprochenen Meinung,egal wie richtig oder falsch diese ist?Ist Toleranz nicht viel mehr freie Meinungsäusserung,die auch mal gegensätzlich sein kann,aber nicht abhält den Menschen dahinter zu akzeptieren und anzunehmen? Warum verlangt eine Gruppierung (In diesem Fall diese, welche C.W. repräsentiert), dass ich ihre sexuelle Neigung und äusseres Auftreten richtig finden muss. Das hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun.
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    1. Antwort von D.Thrum, Zürich
      Schwarz, transsexuell, intersex, behindert, homo- oder asexuell etc. zu sein, hat nichts mit einer Meinung zu tun. Leute zu hassen oder ihnen Rechte zu entziehen für etwas, was ihnen angeboren ist, ist keine Meinung. Sie müssen keinen Menschen bloss wegen seiner Neigung mögen. Niemand verlangt das. Ihnen aber alleine deswegen die Rechte entziehen, oder von der Gesellschaft ausgrenzen zu wollen hat nichts mit einer Meinung zu tun. Das ist schlichtweg Menschenrechtsverletzung.
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