Philip Seymour Hoffmans Tod: Es waren Drogen im Spiel

Der Schauspieler litt im wahren Leben unter einer Sucht, die ihn möglicherweise das Leben kostete.

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Bildlegende: Plötzlicher Tod Mitte Januar besuchte Philip Seymour Hoffman das «Sundance Film Festival» in Park City in den USA. Reuters

Rauschgift gilt als wahrscheinliche Ursache des plötzlichen Todes von Oscar-Preisträger Philip Seymour Hoffman. Das meldete am Montag die «New York Times». Der 46-Jährige sei mit einer Spritze im linken Arm entdeckt worden.

Neben dem leblosen Körper seien Umschläge gefunden worden, «mit einer Substanz, die offensichtlich Heroin war», schreibt das Blatt unter Berufung auf Polizeiquellen. Eine Obduktion sollte am Montag für Klarheit sorgen.

Philip Seymour Hoffman machte aus Drogensucht kein Geheimnis

Hoffman, als einer der talentiertesten Schauspieler Hollywoods gefeiert und 2006 für seine Darstellung von Truman Capote mit dem Oscar geehrt, war am Sonntagvormittag tot in einer Wohnung im New Yorker Greenwich Village gefunden worden.

Der Charakterschauspieler hatte um seine Süchte nie ein Geheimnis gemacht. Zwar betonte er immer wieder, er habe seine Rauschgift- und Alkoholsucht überwunden. Im vergangenen Jahr hatten amerikanische Medien aber gemeldet, er sei wieder in eine Entzugsklinik gekommen.