Promi-Nacktfotos: Ein Fall fürs FBI

Wie es dazu kam, dass Dutzende Nacktfotos von Prominenten im Internet landeten, bleibt weiterhin unklar. Die Bundespolizei der Vereinigten Staaten sucht inzwischen nach den Tätern. Auch Apple prüft die Sicherheit seiner Systeme.

Model Kate Upton und Schauspielerin Jennifer Lawrence Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Opfer des Hackerangriffs Model Kate Upton und Schauspielerin Jennifer Lawrence. Reuters

Schock in Hollywood: Hacker postet Nacktbilder von Stars

1:53 min, aus Glanz & Gloria vom 1.9.2014

Wenn sich das FBI einschaltet, ist es definitiv mehr als ein Bubenstreich: Nachdem Dutzende Nacktfotos von Stars wie Jennifer Lawrence , Kirsten Dunst, Kate Upton und anderen Promis im Internet aufgetaucht sind, fahndet auch die US-Bundespolizei nach den Tätern. Nähere Details nannte sie zunächst nicht. Sie äussere sich grundsätzlich nicht zu laufenden Ermittlungen. In diesem Fall seien sie aber mit Blick auf das öffentliche Interesse bestätigt worden, so eine Sprecherin gegenüber dem Finanzdienst Bloomberg.

Prüfung des Online-Speicherdienstes

Der Computerhersteller Apple prüft unterdessen Spekulationen über eine Hacker-Attacke auf seinen Online-Speicherdienst «iCloud». «Wir nehmen die Privatsphäre der Nutzer sehr ernst und untersuchen aktiv diesen Bericht», sagte eine Sprecherin dem Technologieblog «Recode». Gleichzeitig betont sie, dass die Informationen auf «iCloud» verschlüsselt gespeichert werden. Es sei wahrscheinlicher, dass Passwörter erbeutet als dass die Verschlüsselung geknackt worden sei. Nichtsdestotrotz liess Kirsten Dunst via Twitter ein herzliches «Danke, iCloud» verlauten, gefolgt von einem braunen Häufchen.

IT-Experten schliessen auch nicht aus, dass ein Hacker die Bilder gesammelt haben könnte. Seine Sammlung wiederum jetzt von anderen Hackern geplündert worden ist.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Promi-Nacktfotos: Ein Fall fürs FBI

    Aus glanz und gloria vom 2.9.2014

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