Roger Moore mit der Lizenz zum Klauen

Der Ex-Bond liess regelmässig Anzüge vom Set mitgehen. Mittlerweile zeigt er sich reuig. «Ich hätte mehr klauen sollen.»

Roger Moore als James Bond im blauen Anzug mit einer Walter PPK in der Hand. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Diebesgut wurde verscherbelt Die geklauten Anzüge hat Roger Moore nicht mehr. Sie wurden für wohltätige Zwecke versteigert. WENN

Roger Moore über seine Ähnlichkeit zu James Bond

1:49 min, vom 10.2.2015

Von seinen Einsätzen als 007 hat sich Moore einige Andenken genehmigt. «Ich habe damals die Bond-Anzüge gestohlen», sagt der englische Schauspieler dem Magazin «Meins».

Er habe die Stücke aber nicht mehr. «Inzwischen bereue ich, dass ich nicht noch Autos oder andere Geräte mitgenommen habe» – vor allem, weil er immer wieder von Charity-Organisationen gebeten werde, etwas zu spenden.

Moore rettete Kollegin das Leben

Allerdings liess Moore während seinen sieben Einsätzen als Doppelnull nicht nur Anzüge mitgehen, er vollbrachte auch eine wahre Heldentat. «Ich habe meiner Kollegin Britt Ekland bei einem Bond-Dreh das Leben gerettet», so der 88-Jährige.

Für eine Szene des Films «Der Mann mit dem goldenen Colt» (1974) seien viele Explosionen gezündet worden. «Als die erste kam, verfiel Britt in Panik und blieb wie erstarrt stehen», sagt Moore. «Ich wusste, wenn ich sie jetzt nicht hole, wird sie getroffen. Also könnte man wohl sagen, dass ich einmal in meinem Leben ein Held war und das Richtige getan habe.»