Charles im Outback - Australier hätten lieber Sohn Harry begrüsst

Sie geblümt und mit Sonnenschirm, er trotz 40 Grad im Schatten zugeknöpft und mit Krawatte: Prinz Charles und Camilla sind in Australien eingetroffen. Aber nicht alle sind aus dem Häuschen.

Erst gerade noch in Papua-Neuguinea, jetzt schon in Australien: Prinz Charles und seine Camilla haben einiges vor während ihrer zweiwöchigen Pazifikreise zum diamantenen Thronjubiläum der Queen. 

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Bildlegende: Prinzenvater Die Einwohner von Longreach hätten lieber einen anderen Prinzen als Charles begrüsst. Reuters

Ganz unglamourös wurde das royale Paar von Viehzüchtern aus dem Hinterland willkommen geheissen. Charles und Camilla flogen am Montag nach Longreach, einem abgelegenen Viehzüchterörtchen mit 4500 Einwohnern, rund 1200 Kilometer nordwestlich von Brisbane. Prinz Charles weihte dort eine Maschine des Ambulanzdienstes «Fliegende Ärzte» ein. Er sei begeistert, wieder in Australien zu sein, versicherte er ein paar hundert Schaulustigen nach Angaben von Reportern vor Ort.

Einwohner hätten lieber Prinz Harry begrüsst

Die Viehzüchterfamilien waren hingegen nicht ganz so aus dem Häuschen. «Richtig Spannung kommt nicht auf, das sind wohl nicht die richtigen Royals», meinte eine Frau im Rundfunksender ABC. «Wenn es wenigstens Prinz Harry wäre...».

Prinz Charles und Camilla werden sechs Tage in Australien verbringen. Nach diesem ersten Zwischenstopp in Longreach reisen sie nun weiter nach Melbourne, Adelaide, Sydney und Canberra.