Die royalen Traumhochzeiten im Vergleich

Hochzeiten werden in den europäischen Könisghäusern glamourös und pompös gefeiert. Doch welches königliche Hochzeitspaar zeigte besonders viel Gefühl und Romantik? Und bei welchem gab es die meisten Skandale?

Sie erinnern sich nicht an alle royalen Vermählungen? Kein Problem, im Videoplayer oben können Sie die schönsten Hochzeitsmomente noch einmal ansehen – einfach drauf klicken!

Prinz Charles und Diana Spencer – die erste Märchenhochzeit

Eine Kindergärtnerin erobert das Herz des britischen Prinzen und darf ihn dann auch tatsächlich heiraten – aus diesem Stoff sind Märchen. Als dann die hübsche und zarte Diana Spencer am 29. Juni 1981 in einem traumhaften Hochzeitskleid neben Prinz Charles in der Kirche steht, fliegen ihr auch noch die letzten Herzen zu. Der Hochzeitskuss auf dem Balkon des Buckingham Palace ist der krönende Abschluss der Jahrhunderthochzeit. 750 Millionen Menschen auf der ganzen Welt verfolgen die Hochzeit am Fernseher.

Kronprinz Haakon und Mette-Marit Tjessem Høiby – die Skandalträchtige

Die Norweger waren gar nicht begeistert von der Brautwahl ihres Kronprinzen: Die bürgerliche Mette-Marit Tjessem Høiby, ein Partygirl mit Drogenvergangenheit und unehelichem Sohn, war ein gefundenes Fressen für die Presse. Auch dass die beiden vor der Verlobung in wilder Ehe zusammen zogen, sorgte für Empörung. Dennoch wurde am 25. August 2001 im kleinen Rahmen Hochzeit gefeiert. Und spätenstens seit der Geburt der Tochter Ingrid Alexandra (6) haben die Norweger ihre neue Kronprinzessin ins Herz geschlossen.

Kronprinz Willem-Alexander und Maxima Zorreguieta – die Tragische

Am 2. Februar 2002 schliessen Kronprinz Willem-Alexander und die bürgerliche Argentinierin Maxima Zorreguieta in der Neuen Kirche in Amsterdam den Bund fürs Leben. Am Altar bricht die künftige Prinzessin Maxima in Tränen aus. Nicht aus Rührung, sondern weil ihre Eltern der Hochzeit fernbleiben mussten. Da ihr Vater in Argentinien Mitglied in einem Militärregime gewesen war, galt er in Holland als unerwünscht.

Kronprinz Frederik und Mary Donaldson – die Romantische

Wie schon das schwedische Königspaar, lernte auch der dänische Thronfolger seine Zukünftige an den Olympischen Spielen kennen und lieben. 

Vier Jahre nach den Spielen in Sydney, am 14. Mai 2004, heiraten Kronprinz Frederik und die gebürtige Australierin Mary Donaldson. Eine halbe Stunde muss der Bräutigam in der Kirche auf seine Braut warten. Als sie endlich am Arm ihres Vaters über den roten Teppich schreitet, kann Prinz Frederik die Tränen der Rührung nicht mehr zurückhalten.

Kronprinz Felipe und Letizia Ortiz Rocasolano – die Nüchterne

Nur eine Woche nach der royalen Trauung in Dänemark geben sich am 22. Mai 2004 auch Felipe von Spanien und die bürgerliche Journalistin Letizia Ortiz Rocasolano das Jawort. Wegen der Terroranschläge im Vorfeld der Hochzeit werden die Feierlichkeiten von einem massivem Sicherheitsaufgebot begleitet und auf ein Minimum reduziert. Das selbe geschieht wohl auch mit der Romantik: Anstelle eines innigen Hochzeitskusses gibt es nur einen Schmatzer auf die Wange. Oder ob es die katholischen Spanier wohl nicht anders erlaubten?

Kronprinzessin Victoria und Daniel Westling – die Hartumkämpfte

Fast zehn Jahre hat es gedauert, bis Victoria von Schweden am 19. Juni 2010 den bürgerlichen Daniel Westling im Stockholmer Dom heiraten darf. Damit siegt ihre Liebe über alle Konventionen. Grund: Die schwedischen Boulevardmedien belächelten anfangs den aus einfachen Verhältnissen stammenden Daniel. Und für König Carl Gustaf war der frühere Fitnesstrainer zunächst nicht standesgemäss. Doch sie konnten letztlich sowohl den König als auch die Schweden von ihrer Liebe überzeugen.