Prinz Charles dementiert angebliche Pläne zur Monarchie-Reform

Der britische Thronfolger Prinz Charles widerspricht in einem öffentlichen Brief der Behauptung, er werde als König die Monarchie neu definieren. Er sei sich der Grenzen der Rolle eines konstitutionellen Monarchen durchaus bewusst.

Brief Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Klarstellung William Nyes Brief an die «Times» vom 4. Februar 2015. www.princeofwales.gov.uk

Der Grund für den Brief: Die «Times» hatte in den vergangenen Tagen Auszüge aus einer neuen, nicht autorisierten Biografie über den ältesten Sohn der Queen veröffentlicht.

In dem Buch der Journalistin Catherine Mayer heisst es, Königin Elizabeth II. mache sich Sorgen über den künftigen Regierungsstil ihres Sohnes.

Nun wehrt sich Charles via seinen Privatsekretär. «Sollte er auf den Thron berufen werden, wird der Prinz von Wales inspiriert sein von den Vorbildern seiner Mutter und seines Grossvaters, und gleichzeitig aus seinen eigenen Erfahrungen seines lebenslangen Dienstes schöpfen», schrieb William Nye am Mittwoch der Zeitung. Die Spekulationen seien «wenig sachkundig».

Bisher hatte der Palast das Buch «Charles: The Heart Of A King» (Das Herz eines Königs) nicht kommentiert. Es kommt in Grossbritannien am Donnerstag in die Läden. Der Brief ist auf Charles' offizieller Webseite veröffentlicht.