Prinz Charles' Führungsstil: Neid, Missgunst, Durchsetzungsmangel

Eine neue Biografie wirft ein ziemlich schlechtes Licht auf Prinz Charles (66). Allerdings ist das Werk nicht autorisiert.

Prinz Charles schnüffelt an einem Löffel mit Essen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Dürfte die Nase voll haben Prinz Charles möchte sich zur nicht-autorisierten Biografie nicht äussern. Reuters

Das will wohl kein Thronfolger über sich lesen. Gemäss einer am Donnerstag erscheinenden Biografie soll Prinz Charles eine stark ambivalente Persönlichkeit sein. Der Umgang mit seinen Bediensteten, die ihn gemäss Buch «Boss» nennen, sei schwierig.

Charles verursache Verwirrung, weil er seinen Gefolgsleuten ständig neue Zuständigkeiten gebe und so Neid und Missgunst schüre. Der britische Thronfolger lebe der Biografin zufolge in einem Haifischbecken voller Intrigen und Hinterhalte und habe darum Schwierigkeiten, sich durchzusetzen.

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Der Prinz selbst schweigt

Verfasst hat das Werk über den 66-Jährigen die US-Journalistin Catherine Mayer. Dafür habe sie gemäss eigenen Angaben mit Vertrauten und Helfern des Prinzen Gespräche geführt.

Charles' Büro hingegen pocht auf die Feststellung, dass die Biografie nicht autorisiert sei. Deswegen werde sie vom Prinzen auch nicht kommentiert. In der Vergangenheit hatten bereits mehrere Biografien über Charles Aufsehen erregt.