Fredi M. Murers «Höhenfeuer» ist beliebtester Schweizer Film

Das Schweizer Filmmagazin «Frame» hat für seine vierte Ausgabe Mitglieder der Schweizer Filmakademie nach ihrem liebsten einheimischen Film gefragt. Grosser Gewinner der Umfrage ist Fredi M. Murers Drama «Höhenfeuer» aus dem Jahr 1985.

Fredi M. Murer Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Fredi M. Murer Mit Filmen wie «Liebe und Zufall» (2014), «Vitus» (2006) oder «Vollmond» (1998) lockt der Nidwalder Regisseur auch na... Keystone

Über 200 Mitglieder der Schweizer Filmakademie, darunter Regisseure wie Michael Steiner oder Sabine Boss, gaben ihre Stimme ab, wie das von «NZZ am Sonntag» und dem «Zurich Film Festival» gemeinsam herausgegebene Magazin am Sonntag schreibt.

«Höhenfeuer», ein Drama über eine verbotene Liebe zwischen zwei Geschwistern auf einer Alp, erhielt bei der Umfrage fast doppelt so viele Punkte wie der zweitplatzierte Film «Les Petites Fugues» (1979) von Yves Yersin.

Fredi M. Murer kritisiert Filmförderkultur

Im Interview mit dem Magazin freut sich der 74-jährige Regisseur Fredi M. Murer über seinen Erfolg – und nutzt die Gunst der Stunde, um einmal mehr die Filmförderkultur in der Schweiz zu kritisieren. Heute werde zu sehr auf «Drehbuchkonventionen» gesetzt, statt dass erfahrenen Regisseuren Vertrauen geschenkt werde. Deshalb wolle er auch keine Filme mehr drehen. Derzeit läuft Murers vorerst letztes Werk «Liebe & Zufall» im Kino.

Die Top-Ten

Platz 1: Höhenfeuer (Fredi M. Murer, 1985)
Platz 2: Les Petites Fuges (Yves Yersin, 1979)
Platz 3: Die
Schweizermacher (Rolf Lyssy, 1979)
Platz 4: Das Boot ist voll (Markus Imhof, 1981)
Platz 5: Il Bacio Di Tosca (Daniel Schmid, 1984)
Platz 6: Home (Ursula Meier, 2008)
Platz 7: Le
Salamandre (Alain Tanner, 1971)
Platz 8: Reise der Hoffnung (Xavier Koller, 1990)
Platz 9: Reisender Krieger (Christian Schocher, 1981)
Platz 10; Dällebach Kari (Kurt Früh, 1970)
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Trailer «Höhenfeuer»

1:24 min, vom 30.11.2014