Gianna Nanninis gespaltenes Verhältnis zur Schweiz

Der italienische Superstar Gianna Nannini lebte in ihrer Kindheit in der Schweiz – allerdings nur kurz. Denn die schweizerische Disziplin war ihr ein Graus.

Derzeit rührt die italienische Musik-Ikone Gianna Nannini in der Schweiz die Werbetrommel für ihre neues Album. Und dafür stimmt die 54-Jährige an einer Pressekonferenz in Zürich sogar die Schweizer Nationalhymne an – auf Deutsch versteht sich.

Doch hat sie an die Schweiz nicht nur gute Erinnerungen: Als Teenager steckten sie ihre Eltern in ein Schweizer Internat in Rolle am Genfersee: «Damals schickte man die Kinder in die Schweiz, damit sie brav werden. Das war auch der Plan meiner Eltern», erinnert sich Gianna Nannini im Interview mit glanz & gloria.

« Ich bin aus dem Schweizer Internat abgehauen »

«Wir bekamen im Internat wenig und nichts Gutes zu essen», erzählt die Sängerin. Deshalb sei sie mit ihren Mitschülern in der Freizeit oft picknicken gegangen: «Ich spielte Gitarre und wir grillten Würste über dem Feuer.»

Trotz der Lagerfeuer-Romantik konnte sich Nannini nicht mit den gestrengen Gepflogenheiten des Internats anfreunden: «Mit 14 Jahren bin ich von dort dann abgehauen». Und damit fand Gianna Nanninis Gastspiel in der Schweiz ein abruptes Ende.

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