Peter Reber: «Es lohnt sich, sich zum Narren zu machen»

Der «Cirque du Loin» tourt derzeit durch die Schweiz. Titel des Programms: «The Fool and the Princesses», zu deutsch: «Der Narr und die Prinzessinnen». Liedermacher Peter Reber, zu Gast, erkennt darin sich selbst wieder.

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Peter Reber über seinen schönsten Faux-Pas

0:43 min, vom 6.9.2013

Denn er macht sich nicht nur regelmässig vor seinen beiden Prinzessinnen daheim – seiner Frau Livia und seiner Tochter Nina – zum Narren, sondern hat auch auf närrische Weise seine Frau kennengelernt.

Liebe auf Umwegen

«Ich bin zu spät in eine Sendung gekommen», erinnert sich der 64-Jährige. Beim Heruntereilen der Treppe habe er seiner zukünftigen Frau, die im Publikum sass, versehentlich seinen Koffer gegen den Kopf geschlagen. «Sie hat mich böse angefunkelt, und ich war so erstaunt über die schönen blauen Augen, dass ich kein Wort herausgebracht habe.»

Seit über 30 Jahren glücklich

Nach der Sendung sei er nochmals zu ihr gegangen und habe sie gefragt, ob er sie zum Essen einladen dürfe oder ob sie lieber einen Blumenstrauss hätte. «Sie hat in breitestem Baslerdeutsch gesagt: 'Am besten beides.'» Sich zum Narren zu machen, lohnt sich bisweilen offenbar: Schliesslich sind Peter und Livia Reber inzwischen seit über 30 Jahren verheiratet.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Peter Reber macht sich zum Narren

    Aus glanz und gloria vom 6.9.2013

    Der «Cirque de Loin» ist ein etwas anderer Zirkus. Gestern feierte er Premiere im Berner Stadttheater. Und das unter dem Titel «The Fool and the Princesses». g&g hat sich von dem poetischen Zirkus inspirieren lassen und bei den Premierengästen wie Peter Reber oder dem ehemaligen SBB-Chef Peter Weibel nachgefragt, für welche Frauen sie sich schon zum Narren gemacht haben. Und natürlich auch, ob es sich zumindest gelohnt hat.