Promis lüften Drogen-Geheimnisse: Martin Suters wilde Zeiten

Von den Folgen von halluzinogenen Substanzen handelt Martin Suters Buch «Die dunkle Seite des Mondes». Bei der Premiere der Buchverfilmung sprechen der Autor und die Schauspieler offenherzig über ihre eignen Erfahrungen mit Drogen.

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Prominente bei der Filmpremiere über ihre Drogen-Erfahrungen

1:54 min, vom 21.1.2016
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«Die dunkle Seite des Mondes»

3:03 min, aus Keine 3 Minuten – Die Filmkritik für Eilige vom 14.1.2016

Erfolg, Rum und Geld – das Leben von Urs Blank scheint perfekt. Doch dann lernt er die alternative Lucille kennen, die ihn zu einem Trip mit halluzinogenen Pilzen verführt. Mit dramatischen Folgen für Blank. Davon handelt Martin Suters Geschichte «Die dunkle Seite des Mondes».

Derartige Trips kennt der Autor auch aus eigener Erfahrung, wie er bei der Premiere der Romanverfilmung am Mittwoch ganz offenherzig gesteht: «1968 war ich 20. Ich habe zwar keine Pilze genommen, aber andere Dinge mit ähnlicher Wirkung», so der 67-Jährige im Interview mit «Glanz & Gloria».

Schauspieler Moritz Bleibtreu hat zu viel Respekt vor Drogen

Weniger locker geht Moritz Bleibtreu (44), Hauptdarsteller im Martin-Suter-Film, mit diesem Thema um. Er habe in seiner Jugend zwar einmal eine geringe Menge an halluzinogenen Pilzen probiert. Sonst habe er aber zu viel Respekt vor solchen Substanzen: «Ich tue mich sehr schwer mit Kontrollverlust».

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Ein Drogentrip für Moritz Bleibtreu

    Aus glanz und gloria vom 21.1.2016

    «Die dunkle Seite des Mondes» des Schweizer Schriftstellers Martin Suter ist verfilmt worden – mit Moritz Bleibtreu als Hauptfigur. Eine tragende Rolle in der Geschichte spielen halluzinogene Pilze, mit denen der Hauptprotagonist einschneidende Erfahrungen macht. An der Schweizer Premiere erzählen die Macher des Films von ihren persönlichen Erlebnissen mit bewusstseinserweiternden Drogen.