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Schweizer Designklassiker: Der Papiersammler
Aus Glanz & Gloria vom 22.07.2020.
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Die Geschichten dahinter Schweizer Designklassiker

Ob Papierstapler, Wäschespinne, Stuhl, Uhr oder Liege: Es gibt sie alle schon seit mehr als 30 Jahren. Sie werden alle als Designklassiker bezeichnet. Und sie stammen alle aus der Schweiz. «Glanz & Gloria» reist zurück zu den Anfängen dieser Schönheiten und guckt, welcher Kopf dahintersteckt.

  • Chaise Longue LC4

    Viele wollen sie, nur wenige haben eine: die Chaise Longue LC4 oder umgangssprachlich bekannt als die Corbusier-Liege. 1928 wurde sie vom Schweizer Architekten und Möbeldesigner Le Corbusier entworfen – in Zusammenarbeit mit seinen Architekturfreunden Charlotte Perriand und Pierre Jeanneret. Sie entwickelten sie als Teil einer avantgardistischen Kollektion für den Pariser Herbstsalon. «Glanz & Gloria» war im Corbusier-Pavillon in Zürich und hat mit dem Architekten Arthur Rüegg über die Liege und ihren Designer sinniert.

  • Bahnhofsuhr
    Legende: Bahnhofsuhr Keystone / Christian Beutler

    Bahnhofsuhr

    Striche statt Zahlen. Roter Sekundenzeiger. Mehr nicht. Das ist die Bahnhofsuhr. Auf allen Schweizer Bahnhöfen gibt sie den Takt vor. Und das seit 1944. Entworfen hat sie der Ingenieur und Gestalter Hans Hilfiker im Auftrag der SBB. Hergestellt wird sie seit Tag eins von Mobatime im beschaulichen Emmental. «Glanz & Gloria» hat sich in der Produktionsstätte der Bahnhofsuhr in Sumiswald BE umgeschaut.

  • Landi-Stuhl

    1938 vom Zürcher Hans Coray erfunden für die ein Jahr später stattfindende Schweizerische Landesausstellung in Zürich. 1500 Exemplare wurden damals auf dem Ausstellungsgelände verteilt. Am Ende durfte, wer wollte, für 15 Franken pro Stück einen mit nach Hause nehmen. Bis heute ist der Outdoor-Stuhl aus Aluminium bei Frau und Herr Schweizer beliebt. Seit ein paar Jahren legt der Schweizer Möbelproduzent Vitra den Landi-Stuhl neu auf. «Glanz & Gloria» begab sich in Weil am Rhein im Vitra-Showdepot auf die Spuren der traditionellen Sitzgelegenheit.

  • TMP Paper Collector

    Seit mehr als 30 Jahren steht der TMP Paper Collector in Haushalten auf der ganzen Welt. Erfunden hat ihn 1989 der Aargauer Willi Glaeser. Seiner Zeit Möbeldesigner mit eigener Möbelfabrik in Baden. Die Idee zum Papierstapler kam ihm spontan. Weil seine Mitarbeiter ihr Altpapier immer zusammenknüllten und dadurch im Abfall viel Volumen verursachten, musste eine platzsparende Entsorgungslösung her. «Glanz & Gloria» hat den 80-jährigen Designer in seinem ehemaligen Betrieb besucht und einen Abstecher zu ihm nach Hause gemacht.

  • STEWI-Wäschespinne
    Legende: STEWI-Wäschespinne Keystone / Gaetan Bally

    STEWI-Wäschespinne

    Der STEWI gehört in den Schweizer Garten wie das Aromat auf den Schweizer Küchentisch. Die Wäschespinne wurde 1947 ins Leben gerufen. Von einem gewissen Walter Steiner. Damals noch aus Holz mit Hanfseilen. Heute über 60 Jahre später ist die Firma nicht mehr in Familienbesitz, aber die Tradition lebt trotzdem weiter. «Glanz & Gloria» hat die neuen Firmenbesitzer und den Sohn des Firmengründers in der Firma in Winterthur getroffen.