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People Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Cro

Es ist ein Konzert, das Rapper Cro wohl nie vergessen wird. Der Musiker wirft eine Wasserflasche ins Publikum – und trifft dabei eine Besucherin. Die Frau hat Anzeige erstattet.

Legende: Video Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Cro abspielen. Laufzeit 00:31 Minuten.
Aus Glanz & Gloria vom 03.11.2016.

Am 20. August gab Cro alias Carlo Waibel (26) ein Konzert in St. Goarshausen (D). Gemäss «Bild» wurde dabei eine Konzertbesucherin von einer Flasche hart am Kopf getroffen. Der Werfer soll kein geringerer, als der Mann mit der Pandamaske gewesen sein. Nach dem Vorfall wurde die 35-jährige Frau vor den Augen ihres Sohnes ohnmächtig und musste medizinisch versorgt werden. Daraufhin soll der Rapper mit Spot reagiert haben. «Mädchen, immer mit beiden Händen fangen», sollen seine Worte gewesen sein, bevor er unbeirrt mit dem Konzert fortfuhr.

Legende: Video Rapper Cro am ZFF abspielen. Laufzeit 05:01 Minuten.
Aus Glanz & Gloria vom 03.10.2016.

Opfer hat noch immer Beschwerden

Gemäss Aussagen ihres Anwalts leidet die Frau noch heute unter Schwindel und Übelkeit. Ausserdem sei ihr Gleichgewichtssinn gestört, so der deutsche Rechtsanwalt Marc C. Dahlen. Ihren Ärzten zufolge werde sie ausserdem erst in zwei Jahren wieder voll arbeitsfähig sein. Sämtliche Informationen bestätigt der Anwalt gegenüber «Glanz & Gloria».

Management meldet sich zu Wort

Das Management hat den Vorfall gemäss «FOCUS online» bestätigt. Es schreibt in einer Stellungnahme, dass man mit der Frau gesprochen und sich ausdrücklich entschuldigt habe. «Auch haben wir sie gebeten, sich jederzeit an uns zu wenden, wenn wir noch etwas für sie tun können», so das Management weiter. Die Versicherung soll bereits ein Schmerzensgeld bezahlt haben. «Der Entschädigungsvorgang ist allerdings noch nicht abgeschlossen».

Von einer Strafanzeige gegen Cro wisse das Management allerdings nichts. Rechtsanwalt Marc C. Dahlen sagt gegenüber «Glanz & Gloria«, dass dies der Fall sei, weil das Verfahren noch nicht lange am Laufen sei und das Management entsprechend noch nicht informiert wurde.»