Betroffenheit über Katastrophe in Japan

  • Sonntag, 20. März 2011, 9:45 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 20. März 2011, 9:45 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Montag, 21. März 2011, 11:30 Uhr, DRS Musikwelle

Das Erdbeben und der Tsunami haben Tausende von Menschen obdachlos gemacht, viele von ihnen haben alles verloren. Die Schweizer Bevölkerung will helfen. Die Glückskette hat ein Sammelkonto eröffnet, obwohl keines ihrer 31 Partnerhilfswerke in Japan tätig ist.

Ein Mann weint neben seinem zerstörten Haus. Seine tote Mutter ist immer noch unter den Trümmern begraben.
Bildlegende: Ein Mann weint neben seinem zerstörten Haus. Seine tote Mutter ist immer noch unter den Trümmern begraben. Reuters

Dieser Schritt ist ungewöhnlich, denn die Glückskette arbeitet ausschliesslich mit Schweizer Hilfswerken zusammen. Nun will die Glückskette die Spendengelder in einer ersten Phase über ihre Partner - ADRA, Caritas, Heilsarmee und Schweizerisches Rotes Kreuz - an die japanischen Hilfswerke weiterleiten.

Trotz aller Betroffenheit: Macht eine Sammlung für ein Industrieland Sinn? Und wer garantiert, dass die Gelder zweckgebunden eingesetzt werden, auch wenn sie durch mehrere Organisationen fliessen?

Priska Spörri, Kommunikationsverantwortliche der Glückskette nimmt Stellung dazu.

Redaktion: Ladina Spiess