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DOK - Grüezi Schweiz Die Schweiz als neue Heimat

Die Schweiz fasziniert und zieht an. Mehr als 150‘000 Menschen haben sich im vergangenen Jahr entschieden, in der Schweiz ein neues Leben zu beginnen. Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisengebieten gehören ebenso zu ihnen wie Lehrer, IT-Manager oder Fachpersonen aus dem Gesundheitswesen.

Legende: Video Abschiedsbarbecue bei den McKays abspielen. Laufzeit 1:49 Minuten.
Aus DOK vom 05.06.2015.

Die Schweiz ist laut einem Bericht der Vereinten Nationen, Link öffnet in einem neuen Fenster das derzeit glücklichste Land der Welt. Auch andere Umfragen und Rankings legen nahe, dass es sich in der Schweiz sehr gut leben lässt. Kein Wunder also, ist das Land so attraktiv für Einwanderer, die sich hier ein Leben geprägt von Wohlstand, Sicherheit und Glück erhoffen.

Im vergangenen Jahr wuchs die Anzahl der Ausländer in der Schweiz mit 3,1 Prozent stärker, als die Bevölkerung mit Schweizer Staatsbürgerschaft (+0,6 Prozent). Zeitgleich haben rund 70‘000 Einwanderer die Schweiz wieder verlassen.

Mann als Wilhelm Tell verkleidet mit Walterli, seinem Sohn
Legende: Die Schweiz ist anziehend: Eidgenössisches Jodlerfest 2014 in Davos. Keystone

Europaweit eines der Länder mit dem höchsten Ausländeranteil

Zu ihnen gehören sowohl Menschen, deren Traum vom «besseren Leben» in der Schweiz sich nicht erfüllt hat, wie auch Angestellte, deren Vertrag ausläuft oder Pensionäre, die nach einem erfüllten Arbeitsleben in der Schweiz ihren Lebensabend in ihrem Geburtsland verbringen möchten. Unter dem Strich bleibt also für 2014 eine Bevölkerungszunahme in der Schweiz von rund 80‘000 Personen.Insgesamt leben derzeit fast zwei Millionen Ausländer in der Schweiz, das ist rund ein Viertel der Bevölkerung. Die Schweiz hat damit europaweit einen der höchsten Ausländeranteile. Dies ist allerdings kein neues Phänomen: Bereits 1910 lag der Ausländeranteil der Schweizer Bevölkerung bei 15 Prozent, das ist gleich hoch wie 1980 (Quelle: BfS, Link öffnet in einem neuen Fenster).

Das Matterhorn unter leicht bewölktem Himmel
Legende: Grossartige Natur, Stabilität und Sicherheit: Die Schweiz bietet alles zusammen. SRF

Italiener und Deutsche stellen grösste Einwanderergruppen

Unter den Einwanderern machen die Italiener und die Deutschen die grössten Gruppen aus. Im vergangenen Jahr haben 30‘000 Italiener und 24‘000 Deutsche die Schweiz als neuen Lebensort gewählt.

Die «DOK»-Serie «Grüezi Schweiz – die Einwanderer» begleitet Einwanderer aus verschiedenen Ländern: Sergio und Daniela aus Italien, Christian und Sonja aus Deutschland, Iain aus Schottland und Aziz und Sara aus Syrien. So unterschiedlich ihre Herkunftsländer und sozialen Hintergründe auch sind, haben sie doch eines gemeinsam: Sie möchten ihre Träume verwirklichen und in der Schweiz eine neue Heimat finden.

Legende: Video Mentale Vorbereitung auf die Schweiz abspielen. Laufzeit 1:50 Minuten.
Aus DOK vom 05.06.2015.

3 Kommentare

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  • Kommentar von L.Leuenberger, Zürich
    Bedaure sehr, aber ich werde keine Sendung anschauen. Ihre Bemühungen uns die Einwanderer als liebenswerte Bürger darzustellen in Ehre, es ist in den meisten Fällen sicher auch so, aber das Phänomen PFZ darf noch nicht als Selbstverständlichkeit in die Schweizerische Gesellschaft eingliedern werden. Es fehlen die so wichtigen Schutzmassnahmen für die Schweizer, Beruhigung des sinnlosen Wachstums und Erhöhung jeglicher Gebühren etc, erst dann könnte Interesse und Freude an Einwanderern aufkommen.
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  • Kommentar von Doris Gloor, St. Gallen
    Unser Land ist eine Wohlstands-Insel in der krisengeschüttelten EU-Zone. Kein Wunder, dass so viele Menschen hierher drängen. Wohlstand, Meinungsfreiheit, Sicherheit und die politische Stabilität sind wohl die Gründe. Darum werden wir ja beneidet. Das macht die Vielfalt der Schweiz aus. Es muss aber aufgepasst werden, dass dieses System nicht überstrapaziert wird. Ansonsten wird es einmal bei der Schweizer Bevölkerung gären. Vor allem im Arbeitsbereich.
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    1. Antwort von E.Wagner, Zug
      @D:Gloor tut es dies nicht schon, gären bei der Bevölkerung. Schweizerarbeitnehmer welcher Berufsgattung auch werden immer mehr verdrängt, weil sie zu teuer sind. Und irgendwann gibt’s auch kein Bauland zum zubauen. Leben in einer Steinwüste ist nicht erstrebenswert. 150'000 Menschen sind also Eingewandert heisst mit anderen Worten 115% mehr als sie uns versprochen haben bei der Abstimmung. Wacht endlich auf Schweizer, oder wollt ihr weiter schlafen bis es zu spät ist?
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