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Kultur Warum gibt es immer mehr Gewalt in den SRF-Programmen zu sehen?

Anfrage vom 23.11.2016

Barbara Terpoorten von der Sendung «Bestatter» leigt gefesselt und geknebelt mit blutverschmiertem Gesicht am Boden.
Legende: In Krimis und anderen fiktionalen Programmen kann es zu Gewaltdarstellungen kommen. SRF

So antwortet SRF:

SRF sorgt dafür, dass das Publikum nicht ungewollt mit Gewaltdarstellungen oder anderen heiklen Inhalten konfrontiert wird. Insbesondere berücksichtigen wir das Profil der Sendung und des Senders sowie das Programmumfeld. Weiter kennzeichnen wir Sendungen mit Alterseinschränkungen oder strahlen sie nur zu bestimmten Zeiten aus.

Es ist aber möglich, dass Sendungen, welche im Sinne des Jugendmedienschutzes unbedenklich sind, trotzdem Gewaltdarstellungen enthalten. In solchen Fällen wird möglichst darauf verzichtet, diese Sendungen im direkten Umfeld des Kinderprogramms zu platzieren. Dies gilt auch für die Ausstrahlung von Trailern. In der Trailerplanung für das Tagesprogramm wird besonders auf den Jugendschutz geachtet und darauf, dass nur Trailer zum Einsatz kommen, die einem Publikum ab sechs Jahren zumutbar sind.

Dennoch sind wir uns bewusst, dass über alle Richtlinien und Regelungen hinaus jeder Mensch unterschiedliche Interessen und Sensibilitäten besitzt und seinen persönlichen Grenzwert bezüglich der Gewaltdarstellung im TV-Programm festlegt.