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Information Warum «verpixelt» ihr das Gesicht eines Gesuchten?

Eisengitter und Absperrbänder mit der Aufschrift "Police Zone Interdite".
Legende: Besteht eine akute Gefahr für die Öffentlichkeit, unterstützt SRF die Behörden natürlich bei der Fahndung. Keystone

So antwortet SRF:

Die Antwort findet sich in den publizistischen Leitlinien von SRF. Kapitel 5.7 gibt vor, wie mit Fahndungsbildern und -videos umzugehen ist. Hier ein Auszug:

Haben Sie auch eine Frage an SRF? Dann schreiben Sie uns.

Oder diskutieren Sie mit uns auf Twitter @srf, Link öffnet in einem neuen Fenster.

«Polizei und Strafverfolgungsbehörden stellen fallweise Bilder von gesuchten oder nicht identifizierten Personen ins Internet. Solche Fahndungsbilder oder -videos werden von uns nicht oder nur gepixelt veröffentlicht, denn Aufnahmen, die wir im Fernsehen oder auf unseren Internetplattformen zeigen, haben eine wesentlich grössere denunziatorische Wirkung, als wenn die Polizei sie auf einer eigenen Website publiziert.

Ausnahmen sind möglich, wenn nach einem mutmasslichen Gewalttäter gefahndet wird, der für die Öffentlichkeit eine akute Bedrohung darstellt.
Auch bei Entführungen, die mit unserer Unterstützung vielleicht aufgeklärt werden können, ist Mithilfe sinnvoll. [...] Wir sind verpflichtet, im Fall einer Kindesentführung die Behörden bei der Fahndung zu unterstützen. [...]»