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Kultur Wieso wurde «Julia – Wege zum Glück» plötzlich abgesetzt?

Nina Bergmann und Ben Petersen (Gisa Zach und Hubertus Grimm)
Legende: Nina Bergmann und Ben Petersen (Gisa Zach und Hubertus Grimm) SRF

So antwortet SRF:

Um die Beweggründe für die Absetzung aufzuzeigen, müssen wir etwas ausholen:

Das (scheinbar) plötzliche Ende liegt nicht an einer Fehlplanung unsererseits. Vielmehr erhielt diese Serie Jahr für Jahr zusätzliche Folgen, die insgesamt keine durchgehende Geschichte mehr ergeben. Diese brüchige Erzählung birgt für die Zuschauerinnen und Zuschauer den grossen Nachteil, dass Schauspielerinnen und Schauspieler von Zeit zu Zeit ausgewechselt werden. Darunter leidet die Gesamtübersicht.

Dabei hatte «Julia – Wege zum Glück» bei Folge 250 ein natürliches Ende gefunden, wie es am Anfang der Serie (2005) auch geplant gewesen war. Aufgrund des ersten Erfolges haben die Verantwortlichen 2008 aber neue Geschichten dazugeschrieben, die «forciert» wirken. Forciert will heissen: Die gesamte Erzählung nach Folge 250 hat unnatürliche inhaltliche Brüche, die die Zufriedenheit des Publikums mindern.

Daher haben wir uns entschieden, nach dem ursprünglichen Ende der Serie bei Folge 250 bloss noch zusätzliche 50 Folgen zu zeigen. Zudem hätten die weiteren 500 Episoden zu wenig Spannung geboten: das Zuschauerinteresse sank bereits nach Folge 250 stark. Unser Schluss bei Folge 299 entspricht einem gewissen natürlichen Ende, so gut es eine solche Erzählung überhaupt zulässt.

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