«Achtung Mütter!» (4/4): Mit der teilzeitarbeitenden Karin Jost

Vier Mütter mit unterschiedlichen Vorstellungen von Kindererziehung, Familienmodellen und Wertevermittlung treffen in der Doku-Serie «SRF HE!MATLAND – Achtung Mütter!» aufeinander. In der vierten und letzten Folge steht die teilzeitarbeitende Mutter Karin Jost im Vordergrund.

Teilzeitarbeit ist das gängigste Modell von Müttern in der Schweiz. Rund ein Drittel arbeitet mehr als 60 Prozent neben Kindern und Haushalt. So auch Karin Jost. Und sie ist immer auf Zack: Kinder, Partnerschaft, Arbeit, Hobbys und Haushalt halten sie auf Trab. Mit so vielen unterschiedlichen Bedürfnissen ist es schwierig, die richtige Balance zu finden, ohne selber auszulaugen. Es ist ein filigranes System von Organisation und Familienmanagement. Dreht ein Rädchen nicht mehr richtig, fällt alles in sich zusammen. Muttersein und Arbeiten – eine Doppelbelastung und ein Modell, bei welchem Frauen wie Karin unter Druck kommen.

Teilzeitarbeiten klingt gut – auf den ersten Blick. Kaum tauchen die anderen Mütter ins durchgeplante und strukturierte Leben von Karin ab, wird nämlich schnell Kritik laut und Fragen kommen auf, ob es noch gesund sei, so viel unter einen Hut bringen zu wollen. Zudem wird darüber diskutiert, was wirklich wichtig ist im Leben. Kann man mit einem solch straffen Programm überhaupt noch richtig priorisieren? Und leidet da nicht auch die Familie drunter?

In «Achtung Mütter!» lassen sich eine Vollzeitmutter, eine Alleinerziehende, eine Freilernende und eine Teilzeitmutter auf ein Experiment ein: Sie sitzen zusammen und erhalten einen Einblick in das Leben von anderen Müttern. Dabei steht in jeder Sendung eine andere Mutter im Fokus. Spannende und emotionale Diskussionen sind vorprogrammiert.