«Ich sammle Seifen aus aller Herren Länder»

Gekaufte, geschenkte und geerbte Seifen nennt Vasco Hebel sein eigen. Der Viertklässler hat vor kurzem sein privates Seifenmuseum in St. Gallen eröffnet.

Die Wände des «Seifenfreaks» sind voll von duftenden Seifen.
Bildlegende: Die Wände des «Seifenfreaks» sind voll von duftenden Seifen. SRF

Über 1000 Seifen zählt die Sammlung des 10-jährigen Knaben. Die meisten davon stellt er in seinem Schlafzimmer aus. Er hat Hotelseifen, Kernseifen, duftende Seifen, Seifen in Form von Tieren, Legosteinen und Teddybären. Die Seifen kommen aus allen Herren Länder.

Die Wände des «Seifenfreaks» zieren unzählige Setzkästen mit neuen, alten, exotischen und seltsamen Seifen drin. Als achtjähriger fing Vasco Hebel mit dem Sammeln an: «In einer Olivenölfabrik in Italien kaufte ich ein paar Seifen und seither finde ich Seifen schön und faszinierend.»

Privates Museum eröffnet
Der Viertklässler hat sein Museum vor kurzem eröffnet. 30 Leute liessen sich führen. Mehrere Hundert Franken habe er bereits eingenommen, obwohl der Eintritt gratis ist. Die Sammlung wird täglich grösser. Viele Leute schenken ihm Seifen. Einen grossen Teil hat er von einer ehemaligen Seifenfabrik in Stein am Rhein erhalten, weil die Fabrik abgebrochen wurde.

Redaktion: Sascha Zürcher