Ein Scheich aus Basel schreibt Geschichte

Heute gehört die antike jordanische Wüstenstadt Petra mit ihren monumentalen Fels-Fassaden zum Unesco-Weltkulturerbe und lockt jedes Jahr Zehntausende von Touristen an. Heute vor 200 Jahren wurde sie wieder entdeckt.

Die jordanische Wüstenstadt Petra.
Bildlegende: Die jordanische Wüstenstadt Petra. SRF

Verkleidet als Scheich Ibrahim Ibn Adallah stiess der Basler Gelehrte Johann Ludwig Burckhardt am 22. August 1812 auf die antike Felsenstadt der Nabatäer. Auftraggeber des Orientalisten war die britische Krone. In Europa war die Wiederentdeckung von Petra eine Sensation.

Burckhardt starb 1817 mit 32 Jahren in Kairo an der Ruhr. Ihm und Petra sind diesen Herbst zum 200-Jahre-Jubiläum in Basel zwei Ausstellungen gewidmet. Auf DRS 1 würdigt Laurent Gorgerat, Co-Kurator der Ausstellung im Basler Antikenmuseum, den Basler Forschungsreisenden und seine Entdeckung.

Moderation: Thomy Scherrer, Redaktion: Daniel Hitzig