Was macht eigentlich die Weltbank?

Seit Montag hat die Weltbank mit dem US-Mediziner Jim Yong Kim einen neuen Präsidenten. Anders als der Name vermuten lässt, ist die Weltbank keine echte Bank, sondern eher eine Entwicklungshelferin. Zu ihren Kernaufgaben gehört der Kampf gegen die Armut.

Die Weltbank beschäftigt etwa 10'000 Mitarbeiter. Ein Teil davon arbeitet am Hauptsitz in Washington.
Bildlegende: Die Weltbank beschäftigt etwa 10'000 Mitarbeiter. Ein Teil davon arbeitet am Hauptsitz in Washington. Wikipedia/Shiny Things

Die Weltbank wurde 1944 gleichzeitig mit dem Interantionalen Währungsfonds (IWF) in Bretton Woods gegründet. Sie ist eine Sonderorganisation der UNO mit 187 Mitgliedstaaten. Die Schweiz ist seit 1992 Mitglied der Weltbank.

Durch ihre Finanzkraft gilt die Weltbank als eine der weltweit wichtigsten Institutionen in der Armutsbekämpfung. Jährlich fliessen über die Weltbank 20 bis 30 Milliarden US-Dollar in die Entwicklungsländer.

Der Präsident der Weltbank kommt traditionell aus den USA, während die Europäer die Spitze des IWF stellen. Allerdings wächst der Widerstand aus den Entwicklungs- und Schwellenländern. Trotzdem unterlag Nigerias Finanzministerin bei der Wahl des neuen Weltbank-Präsidenten.

Moderation: Regi Sager, Redaktion: Samuel Schmid