Gast: Geschwister Biberstein mit viel «Härzbluet»

Die Geschwister Biberstein gelten quasi als Kulturgut der Stadt Solothurn. Das Vierergespann singt sich seit bald 40 Jahren in die Herzen seines Publikums. Ihr neustes Album haben sie demnach «Härzbluet» getauft und mit bekannten Volksliedern - aber auch neuen Kompositionen - bestückt. 

Das Quartett im lachsfarbenen Bühnenoutfit.
Bildlegende: Die Schwestern Ruth, Marie-Louise, Margreth und Dorli. zvg

Die Idee des Quartetts war es, alte - und fast vergessene Volkslieder aus ihrer Kinderzeit - neu aufzunehmen. Es sind Melodien wie «Sisch mer alles eis Ding», «S‘ isch nüme die Zyt» oder «Mys Müeti het mer brichtet», welche den vier Schwestern besonders am Herzen liegen.

Als Liebesbeweis an ihre Heimat nahmen die Bibersteins das Solothurner Lied «S‘ isch immer so gsi» auf. Umgesetzt wurde die Produktion von Carlo Brunner und Alex Eugster, die auch gleich ein paar neue Kompositionen beisteuerten.

Mit ihrem Evergreen «So en Tag» gelang den Geschwister Biberstein 1988 der Durchbruch. Seither ist das Quartett ein fester Bestandteil der Schweizer Volksmusiklandschaft. In der Stadt Solothurn führen die Schwestern zudem eine Vinothek, die nicht nur als Weinhandlung, sondern auch als Probelokal dient.

Ein grosser Traum wäre es, einmal mit Gölä zusammen - oder begleitet von einem Symphonieorchester - aufzutreten. Ein Ende ihrer Karriere ist jedenfalls noch lange nicht in Sicht!

Gespielte Musik

Autor/in: daue, Redaktion: Thomas Wild