Familie Keiser: «Die Alternativen»

Die Schweiz hat einige Sportler-, Unternehmer- und Zirkusfamilien hervorgebracht. Aber nur eine Kabarett-Familie: Die Keisers. Mitte der 80er-Jahre hat Sohn Lorenz angefangen, für seine Eltern César Keiser und Margrit Läubli Dialoge zu schreiben.

Eines der charmantesten Beispiele für dieses Generationenprojekt sind die «Alternativen» aus dem Programm «Opus 12».

Ein Multitalent

Mit «Zug verpasst» ist Lorenz Keiser 1989 ein fulminanter Karriere-Start als Solo-Kabarettist gelungen. Sieben weitere Kabarett-Programme folgten, zuletzt «Big Bang», in dem Lorenz Keiser durch fünf Milliarden Jahre Erdgeschichte galoppiert.

Fast gleichzeitig mit «Big Bang» feierte Ende 2010 Keisers erste Kino-Komödie «Länger leben» Premiere, in der es nicht um den Anfang des Universums, sondern um das individuelle Sterben zweier Männer geht, die sich auf einen abenteuerlichen Organtausch (Herz gegen Lunge) einlassen.

Auf der Hörbühne glänzt Lorenz Keiser in seiner künstlerischen Ur-Disziplin: Er liest vier seiner beliebten «Schlagseite»-Kolumnen aus dem «Tages-Anzeiger». Und zu guter Letzt gibt es ein Wiederhören mit seinen Eltern, César Keiser und Margrit Läubli, für die der 1959 geborene Sohn ein paar unvergessliche Nummern geschrieben hat.

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Redaktion: Anina Barandun