Heinz Erhardt: «Eine Reise nach Paris»

«Man merke sich also: Wer vorher genau informiert ist, braucht sich zwischen Place Pigalle und Place Blanche nicht die Hacken abzulaufen.» Warum? Der Europa-Reisende Heinz Erhardt kennt die Antwort: Sie trägt den schönen Namen Lisette und gehört zum Hotel-Arrangement.

2009 war ein Heinz Erhardt-Jahr: Der 100. Geburtstag und der 30. Todestag des grossen deutschen Humoristen lösten eine regelrechte Erhardt-Welle aus. Drei Jahre später ist es wieder still geworden um den begnadeten Blödler mit der grossen Brille. Schade. Die «Hörbühne» feiert den Unvergesslichen ganz ohne offiziellen Anlass, aus reiner Freude an der bezaubernden Leichtigkeit seiner Texte, und begleitete ihn auf einer Reise durch fünf europäische Länder.

Schon als Zwanzigjähriger hat Heinz Erhardt in den Kaffeehäusern seiner Geburtsstadt Riga selbst komponierte Lieder und komische Texte vorgetragen. 1941 wurde er ins Musikcorps der Marine in Stralsund einberufen. Nach dem Krieg zog Heinz Erhardt nach Hamburg und eroberte nach und nach das Radio, die Theaterbühne und die Kinoleinwand.

Im Jubiläumsjahr 2009 hat die Enkelin von Heinz Erhardt, Nicola Tyszkiewicz, die Doppel-CD «Da kommt doch noch was» veröffentlicht. Auf ihr finden sich neben Liedern und Gedichten fünf Länderportraits, die Heinz Erhardt 1971 für den NDR produziert hat.

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Redaktion: Anina Barandun