Lorenz Keiser: «Lebertran»

Lebertran ist in der Tat ein Wundermittel: Die alten Wikinger brauchten ihn als Schmiermittel, im 20. Jahrhundert diente er als Stärkungsmittel gegen Kinderkrankheiten. Allen, die sich mit Ekelgefühlen daran erinnern, verschreibt Lorenz Keiser ein befreiendes Gegenmittel: Lachen!

Ein Multitalent
Mit «Zug verpasst» ist Lorenz Keiser 1989 ein fulminanter Karriere-Start als Solo-Kabarettist gelungen. Sieben weitere Kabarett-Programme folgten, zuletzt «Big Bang», in dem Lorenz Keiser durch fünf Milliarden Jahre Erdgeschichte galoppiert. Fast gleichzeitig mit «Big Bang» feierte Ende 2010 Keisers erste Kino-Komödie «Länger leben» Premiere, in der es nicht um den Anfang des Universums, sondern um das individuelle Sterben zweier Männer geht, die sich auf einen abenteuerlichen Organtausch (Herz gegen Lunge) einlassen.

Auf der Hörbühne glänzt Lorenz Keiser in seiner künstlerischen Ur-Disziplin: Er liest vier seiner beliebten «Schlagseite»-Kolumnen aus dem «Tages-Anzeiger». Und zu guter Letzt gibt es ein Wiederhören mit seinen Eltern, César Keiser und Margrit Läubli, für die der 1959 geborene Sohn ein paar unvergessliche Nummern geschrieben hat.

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Redaktion: Anina Barandun