Mathias Tretter: «Ein Betroffener spricht»

Mathias Tretter gehört längst zur ersten Riege im deutschen Polit-Kabarett. Ein Theater, eine Bühne, ein Mann, der nicht singt - was wäre besser geeignet, dem globalen Wahnsinn Einhalt zu gebieten?

Und die Presse überschlägt sich:
«Er ist ein Meister der Assoziationsketten, ein Künstler, der sein Hand- und Mundwerk versteht - scharsinnig, intelligent, unerbittlich und so herrlich doppelzüngig.»
«Die Beiläufigkeit, mit der er seine Gemeinheiten anbringt, verrät sprachlich hohes Niveau und präzise Analyse. Beifall für einen ausgezeichneten Kabarettisten, dessen Süßigkeiten in Berlin zum politischen Dessert gehören sollten.»

Diese Woche gehts auf der Hörbühne um Geld und Macht

Zum Vortrag angemeldet sind Chin Meyer, Georg Schramm, Mathias Tretter, HG. Butzko und Simon Enzler. Die Perspektiven sind je nachdem sehr gut bis grauenhaft. Wenn der Steuerfahnder Chin Meyer in die Bücher guckt, kanns einem schlecht werden, und wenn der ehemalige Bauhilfsarbeiter August S. den Spenden sammelnden Gutmenschen die Leviten liest, möcht man mit ihm auf die Barrikaden oder ins erstbeste Mauseloch verschwinden.

Redaktion: Margret Nonhoff