«Nachdem ich mich hier versammelt habe...»

Im Winter 1909 wurde er geboren, im Sommer 1979 ist er gestorben: Gleich zweifach lädt das Jahr 2009 ein, an den unvergesslichen Heinz Erhardt zu erinnern.

Schon als Zwanzigjähriger tritt Heinz Erhardt in den Kaffeehäusern seiner Geburtsstadt Riga mit selbst komponierten Liedern und komischen Texten auf. Dann kommt der Krieg und die Einberufung ins Musikcorps der Marine in Stralsund. Nach dem Krieg zieht Heinz Erhardt nach Hamburg und erobert Schlag auf Schlag das Radio, die Theaterbühne und schliesslich die Leinwand.

Mit der für ihn typischen Lust an verdrehten Redewendungen erinnert er sich: «Im zarten Alter von 42 Jahren entdeckte mich der deutsche Film, der seitdem langsam dahin siecht. Das Fernsehen dagegen hat durch meine Mitwirkung weniger Schaden genommen. Zwischendurch schrieb ich einige Bücher, die zunächst verlegt, dann wiedergefunden und schliesslich sogar verkauft worden sind.»

Die «Hörbühne» präsentiert Ausschnitte aus der Jubiläums-CD «100 Jahre Heinz Erhardt. Das Beste» (Warner Music Group).

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Diese Woche:

Montag, 14. September: «Schwänke aus heiterem Himmel»
Dienstag, 15. September: «Der Regenschirm»
Mittwoch, 16. September: «Noch'n Gedicht und andere Ungereimtheiten»
Donnerstag, 17. September: «Doppelconference»
Freitag, 18. September: «Tierisch-Satirisches»

Redaktion: Anina Barandun