Schwarze Grütze: «Danke für den Weihnachtsmann»

«Es begab sich aber zu der Zeit... dass alle Welt zur Kirche gehen sollte.» Wenn in der Kirche aber kein Platz mehr ist, dann müssen die enttäuschten Kirchgänger zum Feiern eben in die Kneipe vis-à-vis ausweichen.

Dirk Pursche und Stefan Klucke nennen es beide ein «folgenschweres Treffen», dass sie sich im Verlauf ihres Musikstudiums begegnet sind. Zwar standen beide schon seit ihrem 14. Lebensjahr auf der Bühne, aber Dirk Pursche mit einer akustischen Gitarre in einer Rockband, Stefan Klucke mit einer elektrischen Gitarre in einer Punkband.

«Endstation Pfanne»

Wer hätte also ahnen können, dass die beiden wie gemacht sind für einander? Offenbar haben nicht einmal sie selber daran geglaubt, denn Dirk Pursche (mit Glatze) und Stefan Klucke (mit Brille) tauften ihr erstes gemeinsames Programm «Eintagsfliege».

Der Titel ihres aktuellen 7. Programms klingt dagegen schon beinahe wie eine lebenslängliche Strafe: «Bühnenarrest». Über die «Hörbühne» fetzten die beiden Musikkabarettisten mit beschwingt respektlosen Weihnachtsliedern, die vor kurzem unter dem Titel «Endstation Pfanne. Was bleibt ist eine Gänsehaut» auf CD erschienen sind.

Moderation: Reto Scherrer, Redaktion: Anina Barandun