Serdar Somuncu: «Meine Eltern»

Auf Serdar Somuncus Internetseite prangt ein goldenes Siegel mit der Aufschrift «25 Jahre Bühnenterror». Der 1968 in Istanbul geborene Serdar Somuncu ist der radikalste unter den Kebab-Kabarettisten.

Weil er ein hervorragender Schauspieler und ein messerscharfer Analytiker ist, kann er sich leisten, was andere nie und nimmer wagen würden: Er liest Texte von Hitler und von Goebbels und tritt als «Hassprediger» auf.
Versöhnlicher klingt Serdar Somuncu, wenn er - wie bei seinem Auftritt auf der «Hörbühne» - von seinen Eltern erzählt.

Alles getürkt!

Vor 50 Jahren hat Deutschland angefangen, aktiv um Gastarbeiter aus der Türkei zu werben. Wenige Jahre später war im «Spiegel» zu lesen: «Die Türken kommen - rette sich, wer kann!» Heute leben 2,5 Millionen deutsche Türken respektive türkische Deutsche in der Bundesrepublik, darunter Spitzenpolitiker, Spitzensportler und Spitzenkabarettisten. Fünf von ihnen stehen in dieser Woche auf der «Hörbühne», wo sie nicht nur mit dem Türkensäbel rasseln, sondern auch richtig fies zuschlagen.

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Redaktion: Anina Barandun