Verleihung des Schweizer Kabarettpreises «Cornichon»

Der Kabarettist, Schauspieler und Regisseur Andreas Vitàsek denkt mit einer gehörigen Portion Selbstironie über sich und die Welt nach. Gedanken über den alltäglichen Wahnsinn.

Andreas Vitàsek in seinem neuen Programm «39,2º - Ein Fiebermonolog».
Bildlegende: Andreas Vitàsek in seinem neuen Programm «39,2º - Ein Fiebermonolog». zvg

Zusammen mit der Rückblicks-Melancholie eines Mittfünfzigers, der seit dreissig Jahren auf der Bühne steht, ergibt das eine «nicht unbedingt direkt politische, aber poetische und verspielte Mischung», wie Vitásek sein Kabarett-Schaffen beschreibt.

Das klingt zwar gemütlich, ist aber nur selten nett und freundlich. Die Bosheit kommt durch die Hintertür. Vitáseks neues Programm heisst «39,2º - Ein Fiebermonolog». Er erzählt unter anderem, in durchaus verbindlichem Ton, wie er zu Beginn seiner Kabarett-Karriere Wert darauf legte, dass das Licht im Zuschauerraum an blieb. Er wollte sehen, zu wem er redete. Heut ist ihm das Dunkel lieber. Kuscheln mit dem Publikum sieht anders aus.

Andreas Vitásek wurde am 4. Mai 2011 mit dem Schweizer Kabarett-Preis «Cornichon» ausgezeichnet.

Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen diese Sendung nicht zum Nachhören anbieten. Besten Dank für Ihr Verständnis.

Redaktion: Margret Nonhoff