Zundelheini und Zundelfritz

Zum 70. Geburtstag von Mathias Gnädinger bringt die Hörbühne fünf Dialoge zweier skurriler Philosophen mit kindlichem Gemüt: Zundelheini und Zundelfritz. Eigentlich zwei Sprachclowns, zwei schräge Vögel.

Sie spintisieren über die Ewigkeit, über die Zeit, über den Tod, über den Schlaf, über Gott, über das Paradies und anderes mehr. Immer wieder erleiden die beiden dabei - zum Vergnügen der Hörerinnen und Hörer natürlich - sprachlichen Schiffbruch.

Die etwa siebenminütigen Dialoge sind so etwas wie grotesk-philosophische Boxkämpfe, in welchen sich die beiden Freunde gegenseitig Argumentationsfallen stellen und sich natürlich lausbübisch freuen, wenn der andere hineintritt.

Mit: Mathias Gnädinger (Zundelfritz), Herbeit Leiser (Zundelheini)

Montag, 21.03.: «Es Loch» von Reinhardt Jung
Dienstag, 22.03.: «z'Gebätt» von Reinhardt Jung
Mittwoch, 23.03.: «Dä redt im Schlaf» von Werner Färber
Donnerstag, 24.03.: «Es paar Radiesli» von Reinhardt Jung
Freitag, 25.03.: «De Allmächtig» von Fritz Zaugg

Musik: Hanspeter Dommann
Technik: Norbert Elser
Regie: Fritz Zaugg
Produktion: SR DRS 1994

Der Schaffhauser Mathias Gnädinger (geb. 25.03.1941) wurde für sein schauspielerisches Schaffen mit vielen Auszeichnungen geehrt. 1996 erhielt er den Hans Reinhart-Ring, die höchste Ehrung für einen Schauspieler in der Schweiz. Ebenfalls 1996 wurde er in der Sparte Schauspiel mit dem Prix Walo ausgezeichnet.

Gnädinger machte erst eine Lehre als Schriftsetzer, bevor er sich am Bühnenstudio in Zürich zum Schauspieler ausbilden liess. Seit 1988 arbeitet er als freischaffender Schauspieler. Er wurde bekannt mit Filmen wie «Das Boot ist voll», «Leo Sonnyboy» oder «Sternenberg», mit der Fernsehserie «Lüthi und Blanc» und als Kommissär Hunkeler in den Krimis von Hansjörg Schneider.

Redaktion: Margret Nonhoff