2/3: «Eugénie Grandet» von Honoré de Balzac

Von der Begegnung mit ihrem Cousin Charles ist Eugénie wie erweckt. Dabei scheint der Pariser Galan wie aus einer anderen Zeit gefallen zu sein. Balzac konfrontiert die ländliche Einfalt der Grandets mit dem modernen Habitus der Grossstadt.

Weniger entsetzt über den Tod des Bruders als über dessen finanziellen Ruin will der geizige Grandet den Neffen so schnell wie möglich wieder loswerden. Ohne einen Sous soll er nach Indien geschickt werden. Doch Grandet hat die Rechnung ohne seine Tochter gemacht. Eugénie und Charles haben sich ineinander verliebt, und bevor er nach Indien aufbricht, gibt sie ihm ihre gesamten Ersparnisse. Als Grandet davon erfährt, ist er ausser sich.

Mit: Peter Mati? (Erzähler), Max von Pufendorf (Erzähler), Sabine Falkenberg (Erzählerin), Maren Kroymann (Erzählerin), Lisa Hrdina (Eugénie Grandet), Matthias Habich (Monsieur Grandet), Verena von Behr (Madame Grandet), Laurenz Laufenberg (Charles), Erika Skrotzki (Nanon) u.a.

Aus dem Französischen von Mira Koffka - Musik: Christian Zanési - Hörspielfassung: Helmut Peschina - Tontechnik: Jean Boris Szymczak - Regie: Marguerite Gateau - Produktion: DLF Kultur 2015 - Dauer: 57'

Redaktion: Katrin Zipse