«4 Millionen Türen» von Martin Heckmanns und Thomas Melle

Drei Männer und eine Frau sind zu einem Bewerbungstermin bestellt. Aber um welche Stelle geht es überhaupt? Und warum kommt niemand, um einen von ihnen zum Gespräch abzuholen? Ist ihr Warteverhalten am Ende schon der Einstellungstest? Und wer beurteilt hier eigentlich wen?

Mehrere Menschen an einem Sitzungstisch, auf dem Zettel, Stifte, Wassergläser und Kaffeetassen sind.
Bildlegende: Wann kommt das Vorstellungsgespräch? Eine Gruppe von Bewerbern wird auf die Folter gespannt. colourbox

Da sitzen sie schliesslich alle zusammen und warten: Ernst Staiger, ehemaliger Mitarbeiter eines Event-Veranstalters, der Kleinunternehmer Bendt Brandt, die frühere Pressereferentin Ella Wesel und der Ex-Controller Felix Brenner. Je länger die Warterei dauert, desto misstrauischer belauern sie einander. Sind die anderen wirklich Mitbewerber? Oder sitzen sie womöglich im Auftrag des künftigen Arbeitgebers hier und sollen die Jobtauglichkeit der Kandidaten testen? Ist das hier überhaupt ein normales Wartezimmer? Oder nicht vielmehr ein Präsentierteller mit Direktübertragung ins Personalbüro?

«4 Millionen Türen» wurde ursprünglich als Theaterstück mit der freien Berliner Gruppe Brutto entwickelt und 2004 am Deutschen Theater Berlin uraufgeführt.

Mit: Klaus Brömmelmeier (Ernst Staiger), Vincent Leittersdorf (Bendt Brandt), Désirée Meiser (Ella Wesel), Till Kretzschmar (Felix Brenner), Siggi Schwientek (Paul Wegener)

Musik: Philipp Schaufelberger - Tontechnik: Jack Jakob - Regie: Stephan Heilmann - Produktion: SRF 2006 - Dauer: 38'

Diese Produktion dürfen wir Ihnen bis 7 Tage nach Ausstrahlung zum Nachhören zur Verfügung stellen.

Redaktion: Katrin Zipse