ARD Hörspieltage: «Ein Nachmittag im Museum der unvergessenen Geräusche»

Bei Proust ist es ein süsses Gebäck, die Madeleine, die ihn in seine Kindheit katapultiert - beim Hörspieltautor Christoph Buggert ist es ein Geräusch: das Bellen eines Hundes, das ihn an die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs erinnert. Ein Hörspiel, ein Streifzug durch Erinnerungen und Geräusche.

Christoph Buggert
Bildlegende: Christoph Buggert Deutsche Akademie der Darstellenden Künste

Christoph Buggert hat das Hörspiel in Deutschland geprägt, als Autor und Redaktionsleiter beim Hessischen Rundfunk. Inszeniert wurde «Ein Nachmittag im Museum der unvergessenen Geräusche» vom Liquid Penguin Ensemble, das wie kaum jemand sonst für einen heutigen und lustvollen Umgang mit Sprache, Stimme und Geräusch steht. Das Hörspiel hat bei den ARD-Hörspieltagen 2018 für Furore bei Publikum und Jury gesorgt.

Mit: Wolf-Dietrich Sprenger (Ich), Christiane Motter (Frau), Oliver Urbanski (Mann)

Musik: Stefan Scheib - Regie: Liquid Penguin Ensemble - Produktion: Autorenproduktion für SR/MDR 2018 - Dauer: 64'

Anmerkung der Redaktion. Da wir das Siegerstück von Magda Woitzuck «Die Schuhe der Braut» bereits im August ausgestrahlt haben, fiel unsere ARD-Hörspieltage-Auswahl nun auf «Ein Nachmittag im Museum der unvergessenen Geräusche» von Christoph Buggert. Alle eingereichten Produktionen können Sie online hier abrufen.

Redaktion: Wolfram Höll