«Barsach» von Mudar Al Haggi

Syrien - Libanon - Thüringen. Geschichten von Flucht sind so alt wie die Menschheit. Mudar Al Haggi erzählt von der syrischen Odyssee. «Warum wir? Welchen Fehler haben wir gemacht, dass wir so hart bestraft werden?»

Sicht auf Damaskus
Bildlegende: Mudar Al Haggi wurde geboren in Damaskus und studierte dort Theaterwissenschaften. Keystone

Nach den ersten Toten in der syrischen Revolution beschäftigen diese Fragen den syrischen Autor Mudar Al Haggi. Ende 2013 flieht er zunächst in die libanesische Haupstadt Beirut, dann nach Deutschland. Hier findet er sich in einem Flüchtlingsheim in Thüringen wieder. Al Haggi versucht den Erinnerungen zu entfliehen und ist doch umringt von Geschichten vom Schrecken des Krieges, Katastrophen im Meer und dem Trauma der Migration.

Er liest B. Travens «Totenschiff» und findet Parallelen zur eigenen Geschichte. Traurig, tragisch und absurd.

Mit: Tilo Nest, Mudar Al Haggi, Steffi Kühnert, Ulrich Voss, Max Urlacher

Aus dem Arabischen von Larissa Bender - Komposition: Martin Schütz - Tontechnik: Sonja Riebel und Thomas Monnerjahn - Regie: Erik Altorfer - Produktion: DLR 2017 - Dauer: 74'

Mudar Al Haggi, geboren in Damaskus, studierte dort Theaterwissenschaften, lebt mittlerweile in Berlin, arbeitet als Dramaturg, Regisseur und Dramatiker. Er schreibt Theaterstücke und Drehbücher. «Barsach» ist sein erstes Hörspiel.

Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen auf unserer Internetseite nur einen Ausschnitt des Hörspiels anbieten.

Redaktion: Mark Ginzler