«Bis ans Ende der Sterne» von Fred Haltiner

Joseph ist ein Träumer, ein Suchender. Der junge Mann lebt am Genfersee. Er arbeitet schwer auf den Lastkähnen. Seine Kumpels, die Kneipe und seine Verlobte Georgette bilden seinen Lebenskreis und sind ihm doch nicht genug. Nur das Leben auf dem See bringt ihm etwas Weite. Und nun soll er heiraten.

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Wie in vielen Werken von Charles Ferdinand Ramuz spielt auch in «Bis ans Ende der Sterne» die Landschaft eine wichtige Rolle in der Auseinandersetzung um Wahrheit, Schönheit, Illusion und Wirklichkeit. Der See dient als Metapher für schwankenden Untergrund, unsicheres Leben. Für einen Träumer genau das Richtige. Doch für seine Familie, seine engere Umgebung ist Joseph nicht zuverlässig. Alle freuen sich, als er endlich beschliesst, nicht mehr auf den Lastkähnen zu arbeiten. Josephs Versuch, sich zu binden, erweist sich aber als verhängnisvoll.

Nach dem Roman «Le garçon savoyard» von Charles Ferdinand Ramuz.

Mit Paul E. Spahn (Erzähler), Fred Haltiner (Joseph), Sigrid Pawellek (Georgette), Heidi Forster (Mercedes), Ellen Widmann (Frau Jacqet), Elfried Volker (Frau Tâcheron), Fred Tanner (Pinget), Alfred Schlageter (Clérici), Inigo Gallo (Dubouloz), Hermann Frick (Métral), Paul Bühlmann (Taponnier), Ueli Beck (Zollwächter)

Aus dem Französischen von Werner Johannes Guggenheim - Musik: Paul Burkhard - Hörspielfassung: Fred Haltiner - Regie: Albert Rösler - Produktion: SRF 1963 - Dauer: 79'

Redaktion: Margret Nonhoff