«Die Verschwörung des Fiesko zu Genua» von Friedrich Schiller

Die historische Verschwörung in Genua von 1547 als Folie nutzend, wollte Schiller einen wahrhaft grossen Mann zeichnen. Einen Charakter, so erhaben und bewunderungswürdig, dass ihm beide Wege offen stehen: der des Befreiers und der des Tyrannen.

Der stattliche Fiesko, der den Republikanern helfen will, den Dogen Genuas zu stürzen, muss sich immer wieder fragen, ob er der Wegbereiter der Demokratie oder aber der nächste Alleinherrscher sein will.

Mit Otto Wernicke (Andreas Doria, Doge von Genua), Gert Westphal (Gianettino Doria, sein Neffe), Klausjürgen Wussow (Fiesko, Graf von Lavagna), Kaspar Brüninghaus (Verrina, verschworener Republikaner), Heinrich Schweiger (Muley Hassan, ein spitzbübischer Mohr), Horst Stark (Bourgognio, Verschworener), Robert Graf (Calcagno, Verschworener), Günther Haenel (Sacco, Verschworener), Joseph Offenbach (Lomellino, Gianettinos Vertrauter), Otto David (Zenturione), Hardo Hesse (Zibo), Otto Bolesch (Asserato), Otto Hans Böhm (Romano, ein Maler), Hans Franken (Deutscher der herzoglichen Leibwache), Hilde Mikulicz (Leonore, Fieskos Gemahlin), Kristin Hausmann (Berta, Verrinas Tochter), Gertrud Hölbling (Rosa, Leonores Kammermädchen)

Musik: Radio-Orchester Beromünster - Regie: Werner Hausmann - Produktion: SWF / ORF / SR DRS, 1958 - Dauer: 93'16''

Redaktion: Susanne Heising