Drei Geschichten von Samanta Schweblin und ein Tango von Michael Zisman

Eine Fahrt über Land bei drückender Hitze und mörderischem Durst führt zwei Leute zur Erfahrung ihrer eigenen Schäbigkeit – Ein paar Ferientage werden für einen Mann zur Verstrickung in eine gespenstische Hierarchie – Die Arbeitssuche zwingt einen Mittellosen zu einer blutigen Aufnahmeprüfung.

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Bildlegende: (Symbolbild) wikipedia

Die drei Geschichten von Samanta Schweblin protokollieren in knapper Form bedrückende Situationen, und zwar in der Ich-Form. Man kann sie als Geständnisse oder gar Eingeständnisse lesen, denn hinter den Berichten über moralisches Vergehen oder über Missgeschicke steckt eine gehörige Portion Scham. Der Komponist und Bandoneonist Michael Zisman hat die Geschichten mit einer Musik begleitet, die von der unheimlichen Bruitage über zarte melodische Motive bis hin zum beinahe gewalttätigen Tango reicht.

Mit: «Irman»: Katja Reinke (Ich), Thomas Douglas (Oliver), Jörg Schneider (Irman)
«Der Gräber»: Peter Schröder (Ich), Siggi Schwientek (der Gräber), Michael Luisier (der Verkäufer) «Einen Hund töten»: Lars Rudolph (Ich), Norbert Schwientek (der Maulwurf), Thomas Douglas (der Betrunkene)

Aus dem Spanischen von Angelica Ammar - Hörspielfassung und Regie: Claude Pierre Salmony - Musik: Michael Zisman - Produktion: SRF 2011 - Dauer: 39'

Dieses Hörspiel dürfen wir Ihnen bis zum 29. Septermber zum Nachhören zur Verfügung stellen.

Redaktion: Susanne Janson