«Geld und Geist» von Jeremias Gotthelf

Der prächtige Liebiwiler Hof im Bernbiet: Chrischte und Änneli führen ein harmonisches, gottesfürchtiges Familienleben. Bis Chrischte eine grosse Summe Geld verliert. Nun sind Vorwürfe und Gehässigkeiten an der Tagesordnung. Habgier und Geiz überschatten auch die Heiratspläne des jüngsten Sohnes.

Der Streit um «Geld» und die Suche nach «Geist» stehen im Widerstreit müssten aber nicht: «Wo der Geist eine Heimstatt hat, kann Geld sehr wohl zum Segen werden.» Vor 170 Jahren vermittelte Jeremias Gotthelf seiner Leserschaft diese Botschaft. Und sie hat nichts von ihrer Gültigkeit verloren.

«Es ist nicht so üppig, heiter und kraftstrotzend wie andere Bücher des Dichters, aber nach der vorherrschenden und vielleicht begründeten Meinung der Gotthelf-Forschung seine vollkommenste Dichtung», heisst es im Kindler-Literaturlexikon über Gotthelfs «Geld und Geist».

Mit: Elisabeth Müller-Hirsch (Änneli), Hans Gfeller (Chrischte), Hansjörg Ammann (Sohn Chrischteli), Iris Zehnder (Tochter Annelisi), Urs Hirschi (Sohn Resli), Heinrich Rohrer (Der Dorngrütter), Gertrud Demenga (Frau vom Dorngrütter), Elisabeth Berger (Annemareili), Kurt Weibel (Pfarrer), Charlotte Braun (Erzählerin), Roland Keller (Erzähler), Robert Egger (Der Leser), u. a.

Hörspielfassung: Hans Rudolf Hubler

Regie: Robert Egger

Produktion: SRF 1966

Dauer: je Folge 47' 71'

Redaktion: Isabel Schaerer