«Hirsche rufen Jäger, Jäger Hirsche» von Hermann Bohlen

Wussten Sie, dass man den Hirsch auch rufen kann? Hermann Bohlen nicht. Bis er einen Hirschruf-Wettbewerb besuchte. Dort eifern Jäger um den Pokal für die gelungenste Nachahmung der urigen Laute, die der Hirsch in der Brunftzeit ausstösst.

Hirsch röhrt.
Bildlegende: Welcher Mensch kann wohl so schön röhren? Keystone

Eine Pilzsammlerin und ein Wilderer treffen im Wald aufeinander. Äste knacken, Enten quaken, Hirsche röhren, eine Frau sucht Pilze und begegnet einem Mann, der sich im Gebüsch versteckt hat. Er ist redselig - anders als die Jäger sonst. Er führt vor, wie er Vogel- und Tierrufe imitiert, klärt sie über die Psyche von Rotwild und Jägern auf, verrät ihr auch, wo die besten Pilze stehen. Ihr ist die Situation nicht ganz geheuer, ihm gelingt es immer wieder, sie zum Bleiben zu bewegen. Sie ist die Frau des neuen Jagdpächters, aus seinem Rucksack tropft Blut...

Mit: Hermann Bohlen und Bettina Kurth.

Regie: Hermann Bohlen - Produktion: Eigenproduktion 2001 - Dauer: 35'

Hermann Bohlen, geboren 1963 in Celle, studierte Sinologie und lebt als Hörspielmacher in Berlin. Schreibt und produziert seit 1994 Hörspiele. Publikumspreis «Lautsprecher» der Akademie der Künste Berlin für «Prozedur 7.7.0.» (1996). Andere seiner zahlreichen Produktionen sind «Gekaut! (Bis es von alleine herunterläuft)» (1994), «Das Luxurieren der Bastarde oder Sag doch auch mal was Live-Mitschnitte aus den Wohnzimmern der 60er Jahre» (1998), oder «Alfred C.» (2012) die alle auch als Gastproduktionen im Programm von Schweizer Radio SRF gesendet wurden.

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Redaktion: Johannes Mayr