«Im Westen nichts Neues» von Erich Maria Remarque 1/2

Am 11. November 1918 endete der Erste Weltkrieg mit über 16 Millionen Toten. In seinem 1928 erschienenen Roman «Im Westen nichts Neues» schildert Remarque das Grauen dieses Kriegs, in dem zum ersten Mal moderne Vernichtungswaffen eingesetzt wurden, aus der Sicht eines jungen Soldaten.

Deutscher Soldat an der Westfront, Stoss- bzw. Sturmtruppler mit einem Karabiner 98a-Gewehr.
Bildlegende: Deutscher Soldat an der Westfront, Stoss- bzw. Sturmtruppler mit einem Karabiner 98a-Gewehr. wikipedia

Der 19-jährige Gymnasiast Paul Bäumer meldet sich mit seinen Klassenkameraden freiwillig zum Kriegsdienst. Dem Drill auf dem Kasernenhof unter einem sadistischen Unteroffizier folgt der Einsatz an der Front. Dort erfahren die jungen Männer, was Krieg wirklich bedeutet - in seiner ganzen Grausamkeit und Dramatik. Paul Bäumer erlebt das furchtbare Leiden und Sterben seiner Kameraden mit und weiss, dass ihn diese Erlebnisse nie mehr loslassen werden: «Die erste Granate, die einschlug, traf unser Herz. Wir sind abgeschnitten vom Streben, vom Fortschritt. Daran glauben wir nicht mehr. Wir sind auf eine schwermütige Weise verroht.»

Mit: Patrick Güldenberg (Paul Bäumer), Janusz Kocaj (Albert Kropp), Tino Mewes (Müller), Ole Lagerpusch (Haie Westhus), Sebastian Urzendowsky (Kemmerich), Matti Krause (Tjaden), Peter Jordan (Himmelstoss), Bernhard Schütz (Kat), Konstantin Graudus (Detering), u.v.a.

Musik: Michael Riessler - Hörspielfassung: Matthias Eckoldt - Regie: Christiane Ohaus - Produktion: Radio Bremen 2014 - Dauer: Teil 1: 54'; Teil 2: 54'

Redaktion: Katrin Zipse