«Im Westen nichts Neues» von Erich Maria Remarque 2/2

Der 1929 erschienene Roman «Im Westen nichts Neues» erzählt das Grauen des Ersten Weltkrieges aus der Perspektive eines jungen Soldaten. Der 19-jährige Gymnasiast Paul Bäumer meldet sich freiwillig zum Kriegsdienst. An der Front erfährt er, was Krieg in seiner ganzen Grausamkeit wirklich bedeutet.

Paul Bäumer hat Heimaturlaub. Doch so froh er ist, der Front zu entkommen, so wenig gelingt es ihm, zuhause Fuss fassen. Seine schrecklichen Erlebnisse kann er niemandem erzählen und die Kriegsparolen der Zuhausegebliebenen widern ihn an. Fast erleichtert kehrt er zurück an die Front. Vier Jahre überlebt Paul im ständigen Angesicht des Todes, alle seine Kameraden sind schon gefallen, da trifft es auch ihn: «Er fiel im Oktober 1918, an einem Tag, der so ruhig und still war an der ganzen Front, dass der Heeresbericht sich nur auf den Satz beschränkte, im Westen sei nichts Neues zu melden.»

Mit: Patrick Güldenberg (Paul Bäumer), Janusz Kocaj (Albert Kropp), Tino Mewes (Müller), Ole Lagerpusch (Haie Westhus), Sebastian Urzendowsky (Kemmerich), Matti Krause (Tjaden), Peter Jordan (Himmelstoss), Bernhard Schütz (Kat), Konstantin Graudus (Detering), u.v.a.

Musik: Michael Riessler - Hörspielfassung: Matthias Eckoldt - Regie: Christiane Ohaus - Produktion: Radio Bremen 2014 - Dauer: Teil 2: 54

Redaktion: Katrin Zipse