Märchenhaft! «Bruder Lustig» nach den Gebrüdern Grimm

Ein Märchen, das wie ein Roadmovie daherkommt, mit dem armen Soldaten und Jesus, die zusammen eine abenteuerliche Reise antreten, vertont von der weitgereisten Musikerin Joy Frempong, gelesen von Doris Wolters, Klaus Brömmelmeier, Peter Kner.

Illustration einer verschneiten Märchenlandschaft.
Bildlegende: «Bruder Lustig» wurde von den Grimms 1819 in die zweite Auflage der «Kinder- und Hausmärchen» aufgenommen. SRF/Karin Dickel-Jonasch

Die Gebrüder Grimm haben das Märchen «Bruder Lustig» 1819 in die zweite Auflage der «Kinder- und Hausmärchen» aufgenommen. Bei ihnen ist der Gegenspieler des Titelhelden der heilige Petrus. In der leicht überarbeiteten Version der deutschen Schriftstellerin Karen Duve übernimmt Jesus selbst den Part seines Stellvertreters. Dieser Jesus ist zwar ein Super-Heiler, aber auch ein Super-Rechthaber und ein Super-Dickschädel. Doch zu guter Letzt überlistet ihn Bruder Lustig, dessen Uniform nicht zufällig an ein Arlecchino-Kostüm erinnert.

Das komödiantisch unzimperliche Märchen «Bruder Lustig» ist eine ideale Vorlage für die ghanaisch-schweizerische Vokalkünstlerin Joy Frempong. Sie improvisiert ganz märchenhaft dazu.

Mit: Klaus Brömmelmeier, Peter Kner und Doris Wolters

Musik: Joy Frempong - Regie und Dramaturgie: Margret Nonhoff - Redaktion: Annelis Berger - Produktion: SRF 2015 - Dauer: ca. 70'