«Mit Mozart reden» von Urs Frauchiger 1/2

Unsterblich, unvergesslich - so ist die Musik Mozarts. Doch der Mensch dahinter war nicht weniger faszinierend - für die Nachwelt genauso wie für seine Zeitgenossen.

Zeichnung eines Mannes gekleidet im STil des 18. Jahrhunderts.
Bildlegende: Wer war der Mensch hinter der unsterblichen Musik. imagoZUMA Press

In seinem Buch «Mit Mozart reden. Szenen» von 1990 lässt der Musiker und Musiktheoretiker Urs Frauchiger Mozart selbst zu Wort kommen, wie auch seine Interpreten, Biographen, Mozarts Familie und Freunde. So entsteht ein überaus farbiges, amüsantes und gewissenhaft gezeichnetes Mozartbild.

Aus einer Auswahl dieser Mozart-«Szenen» hat Christian Jauslin eine Mozart-Collage erstellt, die einen - versetzt mit musikalischen Zitaten - in die klassische Epoche und den Alltag Mozarts entführt.

Im ersten Teil begegnen wir Mozart zwischen seinem 21. und dem 25. Lebensjahr auf seiner zweiten Münchner Reise, beim Aufenthalt in Paris und schliesslich bei der Uraufführung der Oper «Idomeneo, Re di Creta» in München am 29. Januar 1781.

Im zweiten Teil begegnet uns Mozart in den letzten zehn Jahren seines Lebens. In Wien sagt er sich im Sommer 1781 endgültig vom Salzburger Erzbischof los, heiratet Constanze, trifft Haydn, sein Vater stirbt, und in den letzten Jahren bedrängen ihn immer mehr grosse Geldsorgen. Wie schon im ersten Teil, ist auch hier eine Auswahl aus Mozarts musikalischem Werk zu hören.

Mit: Alfred Pfeifer (Mozart), Renate Bernhard (Mutter), Peter Ehrlich (Vater), Ingold Wildenauer (Kurfürst), Michael Evers (Danner), Helmut Vogel (Arco), Jo Kärn (Puchberg), Michaela Steiger (Constanze), Jörg Schröder (Dittersdorf), Helmut Kronlachner (Vanhal), Gottfried Breitfuss (Haydn)

Musik: W.A. Mozart - Hörspielfassung und Regie: Christian Jauslin - Produktion: SRF 1991 - Dauer Teil 1: 56', Teil 2: 51'

Urs Frauchiger (geboren 1936 in Mungnau im Emmental, Kanton Bern) ist ein Schweizer Musiktheoretiker, Autor und Cellist. Nach einer jahrzehntelangen musikpädagogischen Tätigkeit äussert er teilweise sehr kritische, gegen die herrschenden Verhältnisse gerichtete Ansichten zu ästhetischen und gesellschaftlichen Fragen, und setzt sich für eine Änderung der Musikerziehung ein.

Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen auf unserer Internetseite nur einen Ausschnitt des Hörspiels anbieten.

Redaktion: Susanne Janson